LocoMotiv ist seines eigenen Wortes Schmied.
Aufstand des Unsinns
Gadenkenwuzeln ...? Verzeihung! Gedankenwuzeln verwuzeln meine Gehirngänge. Ein Gedränge, eine Vermenge. Verstaupfung wenn die Verstopfung stopfiert. Ich stopfe. Du staupfst. Er verstopft. Wir stapfen. Ihr bestapft. Sie erstepfen. Da steppft der Deppft! Umleitung, Achtung Umleitung zur A5 der hirnlosen Ableitung. Gedankenlos lenken sich die Verunleiteden nach Nirvana und treffen dabei auf Aff und Ghaner und Ghanesen, allesamt Veganer und gewesen. „Weiterfahren Ihr IdiotInnen!“ so schraaa der korrekte Gedanke und eine Pranke von hinten beförderte Ihn auf den Tat der Sachen und dessen harter Boden ließ es krachen. Ein Rote mit Senf und eine Grüne mit Tomaten so wird eine Ampel angebraten, erzählte der erfahrene Gedankenrowdy dem überfahrenen Verkehrsprolozisten. Amen! „Ahh men“, rufen befreudigt die internationelen Generelen aus geölten Kehlen und meinen damit die bemannten Verwandten die dem Aufruhr honorig mit Rohren entgegenbohren. Ui verloren! Der Schreiber ist wieder Herr über seine Sinne, der Aufstand gewaltsam niedergeschlagen. Nur ein kleines Dorf inmitten von Torf leistet Hochleistungswiderstand: Widerhopfe, widerhüpfe, widersetze, denn Gesetze sitzen schwer und Unsinn sehnt sich sehr nach Freiheit und dem Meer.
Augenkontaktwartende Augen im Bus Angst vor Kontakt, Angst vor anderen Augen doch ich hab meine Angst verloren schau dich an ganz unverfrohren bist wunderschön, dein Mund, deine Augen, dein... jetzt hast du mich bemerkt wie wirst du dich verhalten? Du siehst weg, aber da... Lachfalten neuen Mut fassen bitte schau mich an! der Bus hält du siehst nach vorn an mir vorbei nur um deinen Plan zu verbergen hab dich durchschaut, aber spiele mit dein Blick, jetzt hat er mich erfasst tief und lang und mein Herz das rast siehst in mich hinein, jetzt durchschaust du mich meine Angst kehrt wieder, wie ein Stich doch du lächelst mich nur an und ich kann auch nicht anders mein Bauch wird warm der Bus hält wieder und du steigst aus blickst noch einmal zu mir her ein letzter Gruß? Verzweiflung, Druck in meinem Magen wass soll ich tun, was soll ich dir sagen? die Türen beginnen sich zu schließen nimm meinen Mut zusammen und springe raus kein zurück! geh auf dich zu: "Hallo! Wer bist Du?"
BahnhofsnachtDa wartet Einer. Dem Zug schon in Gedanken voraus. Es ist Nacht, die Augen werden immer kleiner. Waggone quietschen gegen die Gleise nie zuhause, immer auf Reise. Ich schließ meine Augen, das Vorbeifahren ein Gefühl Wind zieht vorüber, schnell und kühl. Die Lok trabt plagend, hallend ein durch eine Wiese aus Stahl, allein. Schleppt sich ab ein Leben lang, ist nur ein Gast. Trägt unsere Gedanken und unsere Last.
Platz des Wartens und des Abschieds Ankunft und Abfahrt Kommen und Gehen Sitzen und Stehen und sich nach vertrauten Gesichtern umsehen Abschied und Tränen vorm eisernen Gespann bei andern kommt die Hoffnung an.
Frei
manchmal bin ich so allein versteh mich selbst nicht mehr die Liebe schreit aus mir heraus doch niemand hört mir zu wenn keiner mehr hinter Masken schaut dann wird die Welt ein Schauspiel kalt und grau ich trag keine Maske mehr und seh euch an doch ihr seht nur was ihr sehen wollt eine Hülle so wie eure die das verbirgt was ihr nicht zeigen wollt und die Angst davor euch nackt zu zeigen ist die Mauer die zwischen uns steht und uns zu erdrücken droht macht euch frei und schaut mich an auch ich hab eine Mauer aufgebaut zum Schutz vor euch die mir weh tun können doch ich hab ein Tor das offen steht also legt eure Masken ab und kommt herein wer Masken trägt, der bleibt allein ich erzähl euch aus meinem Herzen von den Freuden und den Schmerzen und wenn ihr zuhört und versteht wird euer Herz so warm wie meines denn getrennt sind wir allein doch zusammen sind wir eines.
MüdeMüde,... keine Zeit zu verlieren wach sein unter Schlafenden nach Verborgenem stieren
will nicht schlafen wie die andern die Wahrheit eine Hoffnung das Grauen für die andern
such noch immer wie ein Kind hinterm Regenbogen ein Land das ich nicht find
gibt es diese Land? wohl kaum doch in meinem Kopf hab ich es bereits gefunden Müde,... und werd träumen von einem Traum
Nebel des Grauens
A: "Ein Nebelmeer!" B: "Wer?" A: "Starker Nebel und es leuchtet sehr!" B: "Ja, ja viel Nachtverkehr." A: "Nein, das Fernlicht blendet immer mehr!" B: "Ach so, die Sonnenbrille braucht der Herr. Hab eine da, aber find sie schwer." A: "Ich seh nix, aber hör es immer näher!!" B: "Ja wenn ein Sinn versagt, schärfen sich die anderen eher." A: "Schnell wir müssen weg vom Teer!!" B: "Hab sie die Sonnenbrille, will sie er?" A: "Wo sind Wir?! Wo kommt das Auto her?!" B: "Aus dem Osten schätz ich, ein Japaner?" A: "Jetzt ist es zu spät, da kommt er daher!!!" B: "Mit Sonnenbrille seh ich´s auch, bei meiner Ehr!!"
Der Nebel war dicht, die Strasse fast leer. Nur 2 kapitale Herren und ein Auto mit Hunger. Das war nicht fair.
TraumsucheEin Traum den du beim Erwachen vergißt der dich nicht ruhen läßt und den du vermißt vielleicht war er schlecht, vielleicht war er gut dieser Traum, dieser Traum der noch in dir ruht erinnere dich bald sonst ist er dahin nimmt mit die Bedeutung im Rucksack den Sinn und ist er dann weg wie ein Dieb der entwich bleibt nur noch das Gefühl tief in deinem Ich.
Um zwei
2 Uhr Morgens Sterne glasklar
die Stadt schnarcht leise Unruhe stört in meiner Haut wie eine schlechte Speise unverdaut mein Körper will schlafen aber mein Geist ist laut
was hält mich ab von süßen Träumen? was wird in meinem Kopf erdacht? nur noch dieses Gedicht, gute Nacht!
VergessenVerdammt, vergessen! Wie konnt ich nur? Mein Kopf ein Sumpf, von Land keine Spur. Rettungsversuche, viel zu spät, der Gedanke ist schon längst verweht.
Wichtig war es, jezt wird mein Vergessen wichtig.
Essen um mein Vergessen zu vergessen veressen? Versessen auf Essen um meinen Geist zu erpressen. Vermessen von mir mich mit dem Vergessen zu messen!
Wo bist Du?
Kein Wort springt über die Klippen meiner Lippen hör den Dingen zu
der Kühlschrank brummt die Heizung gluckert, das Radio summt es wackelt die Waschmaschine aus dem Keller ein Auto fährt vorbei, langsam, dann schneller spitz meine Ohren ja, ein Flugzeug im Reisewahn und in der Ferne eine Eisenbahn
kann sie nicht finden an diesem Ort meine heimliche Geliebte, die Stille, ist fort.
G´schichtldruckerAus drei-einmaligen Traumgeschichten werden Tiefschläfer geboren, die unschuldig in ihr selbstgemachtes Bett fallen: Griesgrimmige Großvaterbärte verbergen im Grauhaardschungel Herbergen von Schwatzgeschichten zwischen gewahrheiteten Historienwünschelruten und bibelphilosophischen Buxbaumhölzern. In diesem wortgewordenen Dreifaltigkeitswald verliert man nach übertriebener Zuhöherhöflichkeit sofort Schirmherrschaft über die Schnaufmerksamkeit und bleirostige Augenlider kämpfen taumelnd mit der potenziell steigenden Wimpernschwerkraft. Herbeigewünschte Schlafwelten mit superzeitlupenspringenden Wollschafen in raumfüllenden Polstergebirgen, behütet von warmbusigen Einhülldecken aus gestreichelter Treuschafwolle, hüllen mich gebärmuttergleich ein... Schnarch.....
Weihrauch für heilige Ideen
Firlefanz auf flatternden Ohren fliegt mir unentwegt und unaufhaltsam mit rasender Geschwindigkeit im Kopf herum. Glühende Rotlichter werden grünschneidend überfahren, um dem der dies hier denkt mit Sprungideen zu überfallen. Kurz ist dein Leben flüchtiger Gedanke, oft bist Du nur die Frucht meiner Angst, oder der Pfeil meines Übermutes. Aber manchmal bist Du eisklar und erdrückend einfach, sodass ich mich frage wo du dich so lange herumgetrieben hast. In all dem hervorgepressten Zwangsgedachten bist Du ein Revolutionär, der all die schwitzscheren Brocken zum zerbersten bringt und dem alten Karren wieder neues Bonusleben einhaucht. Halleluja! Treibstoff für deine Nachfolger die nun noch schneller schwirren als zuvor.
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